Engineering für Aquarienanlagen

Der Name SANDER steht für QUALITÄT bei der Lieferung von Einzelkomponenten wie auch bei der Planung und Ausführung kompletter Aquarienanlagen.

Unsere Mitarbeiter helfen, die Wünsche und Vorstellungen des Kunden zunächst in greifbare Zahlen zu gießen. So entstehen auch die ersten Skizzen, die später im Computer weiterverarbeitet werden. Die Kommunikation zwischen Kunde und Planer ist äußerst wichtig, denn keiner kennt das Ziel so genau wie der Kunde.

Zeichnungen im CAD-System, in 2-D und 3-D Format sind heutzutage ein Muss. Es gibt auch hilfreiche Programme, die z.B. die Möglichkeit anbieten, eine dreidimensionale Animation zu erstellen. Hiermit kann der Kunde eine plastische Darstellung des geplanten Aquariums bekommen.

Grundlage für jede Planung ist eine Beckenliste. Diese Liste in Form einer Tabelle beinhaltet jedes Aquarium, auch die kleinsten Becken die normalerweise nicht berücksichtig werden. In der Tabelle werden alle relevanten Aspekte des jeweiligen Beckens zusammengestellt wie z.B. Beckennummer, Zuordnung im Wasserkreislauf, Eigenschaften des Wassers, Tierbesatz, maximale und minimale zugelassene Wassertemperatur, Salzgehalt, Wassertiefe, usw.

In einem Fließbild wird der logische Zusammenhang der aufgelisteten Becken dargestellt. Hieraus ergibt sich die Anzahl an Kreisläufen bzw. welche Becken zu Gruppen zusammengefasst werden können, die später aus einem Kreislauf versorgt werden.

So entstehen verschiedene Kreisläufe, wobei Süßwasser, Meerwasser, tropisches Meerwasser und Kaltwasseraquarien voneinander getrennt werden. Es ist auch zu berücksichtigen, ob Becken mit Wasserflächen, die dem Besucher zugänglich sind, von den Schaubecken getrennt werden sollen.

Eine wichtige Rolle spielt die Höhe der verschiedenen Becken im Gebäude. Hier wird die Architektur des Gebäudes berücksichtigt, um die Aquarien und die Technik bzw. Kreisläufe zu platzieren. Eine räumliche Nähe der Technikräume zu den Aquarien erspart Installations- und Betriebskosten, die den wirtschaftlichen Erfolg eines kommerziellen Aquariums deutlich beeinflussen können. Bei der Entstehung von neuen Projekten, bei denen das Gebäude mitgeplant wird, kann eine optimale Lage und räumliche Verteilung der Becken und des jeweiligen Technikraums erzielt werden.

Des Weiteren zeigt das Fließbild den funktionalen Aufbau der Wasseraufbereitungsanlagen, mit allen Aggregaten wie z.B. Abschäumer, biologische Filtration, Ozonstufe, mechanische Filtration, Pumpen, Gebläse, Messtechnik, Rohrleitungen und logische Schalt- und Steuerelemente.

Auf der Basis des Fließbildes wird der Verlauf der Rohrleitungen ermittelt. Die Abstimmung sowohl mit dem Architekten als auch mit den anderen Gewerken der Haustechnik ist erforderlich, um einen sinnvollen und optimalen Leitungspfad zu finden.

Die Rohrleitungszeichnung hilft den Planern, die Längen der Rohrleitungen und die Anzahl der Fittings zu ermitteln, sowohl für die Vorlauf- wie auch für die Rücklaufleitung. In der Regel wird die Rohrleitungsplanung so durchgeführt, dass das Wasser nur in eine Richtung gefördert werden muss, während die Gegenrichtung als Freigefälle gerechnet wird.

Aus der Verbindung des Fließbildes und der Rohrleitungsbemessung ergeben sich die Förderdaten der Pumpen. Diese werden mit allen anderen elektrisch betriebenen Aggregaten wie z.B. Kompressoren, Seitenkanalverdichter, Beleuchtung u.a. in einer Übersichtstabelle zusammengetragen. In dieser Tabelle werden neben der installierten Leistung der Leistungsbedarf und der für die Wärme relevante Anteil der Elektroenergie vermerkt.

Für jedes Becken wird eine Wassertemperatur festgestellt. Die maximale und minimale Umgebungstemperatur muss durch die Haus- bzw. Klimatechnik festgelegt werden. Hieraus ergeben sich die Rahmenbedingungen für jedes Aquarienbecken. Eine thermodynamische Berechnung erfolgt, wobei folgende Aspekte zu betrachten sind: die Wärmetransmission durch Wände, Boden, Scheiben und Oberflächen; der Wärmeeintrag durch die Beleuchtung; der Wärmeeintrag durch Pumpen und andere Aggregate; und falls erforderlich, die Erwärmung und / oder Kühlung des gesamten Wasserkörpers um ein bestimmtes Maß in einer definierten Zeit.

Diese physikalischen Basisdaten fließen in die Grenzwertberechnung ein, die jeweils die höchste Temperatur im Sommer bei Tag und die niedrigste Temperatur im Winter bei Nacht berücksichtigen. Im Endergebnis ergibt die thermodynamische Berechnung ein Szenario das Auskunft gibt, ob das Wassersystem geheizt oder gekühlt werden muss, ob eventuell Heizung und Kühlung nebeneinander vorzusehen sind und welche thermischen Leistungen einzuplanen sind.

Die Beleuchtung der Aquarien richtet sich zunächst nach dem Bedarf des Beckenbesatzes. Tropische Aquarien mit Nesseltieren, Gliederfüßern, anderen Wirbellosen und Fischen benötigen eine extrem helle Beleuchtung, während Kaltwasseraquarien nahezu ohne Beleuchtung auskommen. Der individuelle Lichtbedarf der Tiere ist mit der biologischen Leitung des Projektes abzustimmen.

Zwischen Technikraum und Aquarienbecken wird eine Wasserströmung aufrechterhalten, die das Becken versorgt. Je nach Beckenkonstruktion, Tierart und Tierbesatz kann man eine zusätzliche, gewünschte oder erforderliche Wasserströmung erzeugen, wie z.B. für Schwarmfische. Diese interne Strömung kann sowohl durch im Becken eingebaute Aggregate (sog. Strömungspumpen) als auch durch externe Pumpen erzeugt werden.

Großaquarien benötigen unabdingbar eine zentrale Schaltanlage in der zunächst alle elektrisch gesteuerten Aggregate zusammengeführt werden. Dazu werden auch die Elemente der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik einbezogen.

Alle wichtigen Informationen werden von einer Speicher Programmierbaren Steuerung (SPS) gesammelt und ausgewertet. Die SPS wird zum Gehirn des Systems und ist in der Lage, Betriebs- und Warnmeldungen zu erzeugen.
Unser Fachpersonal - gemeinsam mit der technischen und biologischen Leitung des Aquariums - kann die SPS programmieren und so Wasserstände, Grenzwerte und Stellgrößen festlegen. Auf Wunsch kann eine Fernmeldeschnittstelle integriert werden, so dass Warnmeldungen nach Außen, z.B. auf ein Mobiltelefon weitergeleitet werden können. So kann das Dienstpersonal über eine Warnmeldung benachrichtigt werden.

Nach Abschluss der Planungsarbeiten ergibt sich ein Gesamtbild der Anlage, welches einen sehr tiefen Einblick in die technische Struktur und die Komplexität des Systems erlaubt. Dieser Einblick liefert wichtige Informationen für die biologische, technische und betriebswirtschaftliche Beurteilung des Aquariums als Gesamtsystem. Im Verlauf der planerischen Arbeiten bei größeren Projekten ist es notwendig, unterschiedliche Konzepte durchzurechnen, um letztlich den Grenzen und Möglichkeiten des Vorhabens möglichst nahe zu kommen.

Haben Sie einen speziellen Wunsch, dann sprechen Sie uns an!

Vorstellung Sander-Aqua-Design GmbH

Die Firmengründung der Sander-Aqua-Design GmbH durch Herrn Martin Sander erfolgte im Jahr 2003.

Seither bearbeitet die Sander-Aqua-Design GmbH die vielfältigen Anfragen aus aller Welt für die Planung und das Engineering von Großaquarien, Life Support Anlagen, Fischzuchtanlagen sowie Aquakulturanlagen.

Auftraggeber sind öffentliche Behörden, Architekturbüros, Zoofachhändler, Betreiber von Showaquarien sowie Privatkunden.

Unsere Planungsleistungen umfassen folgende Leistungsphasen:

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung)
  • Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung)
  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Vorbereitung der Vergabe
  • Mitwirken bei der Vergabe
  • Objektüberwachung
  • Objektbetreuung und Dokumentation

Alle Leistungsphasen können als Teilleistung oder als Gesamtleistung beauftragt werden.

Unser Team von Ingenieuren der Bereiche Hydrodynamik, Verfahrens- und Elektrotechnik, Meeresbiologen, Technischen Zeichnern und Konstrukteure leisten die planerische Tätigkeit, um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen.

 

Überzeugen Sie sich von unseren Kompetenzen – sprechen Sie uns an!