Sander Aquarientechnik

Sea-Life Timmendorfer Strand

Sea-Life-Centre, eine europaweite Kette hervorragender privater Schauaquarien, in denen auf vorbildliche Weise dem Besucher die Erlebniswelt "Wasser" nahegebracht wird. In Timmendorf wird eine harmonische Kombination von Großbecken mit weit über 100 m³, für Süß- und Seewassertiere, bis hinab zu Kleinaquarien von nur ca. 100 l mit Detailausschnitten gezeigt. Die bewährte eigene Haustechnik wird durch Sander Abschäumer und Ozontechnik synergetisch ergänzt.

Die Wochenzeitung DIE ZEIT Nr. 46 schreibt im November 1998:
Sea Life, im Dezember 1996 eröffnet, ist der erste deutsche Ableger der gleichnamigen britischen Kette, die in Irland, Großbritannien, Holland, Belgien und Spanien insgesamt 22 Meerwasseraquarien betreibt. Acht Millionen Mark wurden in den Bau investiert, der Zuspruch übertrifft alle Erwartungen. Über 750 000 Besucherinnen und Besucher sind bisher durch die 1500 Quadratmeter Ausstellungsfläche gewandert. "Heimische Tierwelt in heimischer Umwelt"" - das Grundprinzip aller Sea-Life-Aquarien. Doch so bescheiden das Konzept, so aufwendig die Präsentation....

Endlich öffnet sich das Tor zu einer Welt, in der es gluckst und rieselt, plätschert, gurgelt, rauscht und tropft. "Von der Quelle zum Meer" führt der Rundgang. Also befindet sich der Besucher zunächst in einer norddeutschen Au, vom Wegweiser zur Trave erklärt. Aus moosbewachsenen Betonfelsen gluckert Wasser in einen Teich, Barsche tummeln sich darin und Sterlets, die kleinen, in Deutschland fast ausgestorbenen Verwandten der Störe...

Schon mündet der Fluss ins Meer, schon spannt sich die Fehmarnsundbrücke quer über die Wand. Ein Steg aus Holz ragt in den Raum, darunter lässt ein Wellengenerator die Brandung rollen. Durch das schwappende Wasser stakst eine dürrbeinige Seespinne, Schollen haben sich in den Muschelsplitt gewühlt, und dauernd trecken die Ostseewellen an den Strand...

Doch die Besucher sollen die Unterwasserwelt nicht nur sehen, sondern mit vielen Sinnen erleben - sogar tastend. Wie Unterwasserdrachen ziehen trapezförmige Schatten über den Grund eines flachen Beckens: die Rochen. Sie kommen hoch, durchbrechen die Wasseroberfläche mit spitzen Schnauzen, fächeln ein paar Augenblicke senkrecht das Wasser, blicken scheinbar spitzbübisch auf die Besucher - und lassen sich kraulen.